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Möglichkeiten der Ausbildung

Regelausbildung

Voraussetzungen für die Aufnahme der Ausbildung sind mind. ein Hauptschulabschluss sowie die bestandene Eignungsprüfung. Hauptfächer sind das im Einzelunterricht erteilte Hauptfachinstrument oder Gesang sowie Chorleitung/Ensembleleitung. Der umfangreiche Nebenfachkanon umfasst unter anderem ein weiteres Instrument und musiktheoretische und –wissenschaftliche Fächer. Eine große Anzahl der Ensemblespieloptionen zeichnet die Berufsfachschule aus. Die Regelausbildung zur/zum „Staatlich geprüften Ensembleleiter*in in der Fachrichtung Klassik oder Rock/Pop“  erstreckt sich über zwei Schuljahre, die im Vollzeitunterricht erteilt werden. Hierbei wird auch, falls nicht vorhanden, die mittlere Reife erlangt.

Pädagogisches Aufbaujahr

Das pädagogische Aufbaujahr kann an die abgeschlossene zweijährige Ausbildung angeschlossen werden, sofern diese mit gutem Ergebnis beendet wurde. Das Zeugnis gilt nur in Verbindung mit dem Abschlusszeugnis der Berufsfachschule für Musik und berechtigt, die in der Regelausbildung erworbene Berufsbezeichnung mit dem Zusatz „mit pädagogischer Zusatzprüfung“ zu führen. Neben dem instrumentalen Hauptfach oder Gesang umfasst die Stundentafel des Aufbaujahres vor allem Fächer des pädagogisch-künstlerischen Seminars. Der Abschluss befähigt zur Unterrichtserteilung in der Unter- und Mittelstufe an Musikschulen.

Künstlerisches Aufbaujahr

Das künstlerische Aufbaujahr kann an die abgeschlossene zweijährige Ausbildung angeschlossen werden, sofern diese mit gutem Ergebnis beendet wurde. Das Zeugnis über die künstlerische Zusatzprüfung bescheinigt eine vertiefte künstlerische Ausbildung im jeweiligen Hauptfach. Theoretische Fächer und der Bereich Musikvermittlung sind feste Bestandteile der Stundentafel. Externe Bewerber*innen können direkt in das künstlerische Aufbaujahr aufgenommen werden, wenn sie die Hochschul- oder Fachhochschulreife besitzen und in einer Eignungsprüfung das künstlerische Niveau der abgeschlossenen Regelausbildung nachweisen. Für diese Bewerber*innen ist das Fach Chorleitung/Ensembleleitung zusätzliches Hauptfach.

Verkürzte Regelausbildung

Bei Nachweis der musikpraktischen Fähigkeiten und musiktheoretischen Kenntnisse des ersten Schuljahres ist auch die unmittelbare Aufnahme in das zweite Schuljahr möglich. Hierfür werden im Rahmen der Eignungsprüfung gesonderte Aufgaben bereitgestellt, die spontan gelöst werden können. Die Anmeldung entspricht der der Regelausbildung.

Gastschulstatus

Bewerber*innen, die sich auf eine musikalische Berufsausbildung vorbereiten wollen, haben die Möglichkeit, die Berufsfachschule für Musik als Gastschüler*innen zu besuchen. Sie erhalten nach einer bestandenen Eignungsprüfung für ein Jahr Unterricht im Hauptfach und können in anderen Fächern hospitieren. In Ausnahmefällen kann der Gastschulstatus um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Fachlehrerausbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Regelausbildung kann sich eine zweijährige Fachlehrerausbildung anschließen (z. B. am Staatsinstitut Ansbach), die ohne Vorkenntnisse nicht möglich ist. Innerhalb einer Gesamtausbildungszeit von vier Jahren lässt sich so die Lehrbefähigung (erstes Staatsexamen) für Grund- und Mittelschulen, Realschulen und Förderzentren erwerben.

Fachhochschulreife /Hochschulreife

Absolvent*innen der Regelausbildung, die ein Studium der Schulmusik aufnehmen wollen, benötigen hierfür ein Abitur. Andere streben parallel zur Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik eine Fachhochschulreife an. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten (Berufsoberschule Schönbrunn in Landshut, Virtuelle Berufsoberschule Bayern, Telekolleg des Bayerischen Rundfunks). Vor Ort ist das Modell „Berufsschule Plus“ an der Staatlichen Berufsschule Dinkelsbühl installiert. Die Schule unterstützt ihre Schüler*innen bei der Umsetzung ihrer beruflichen Pläne, der Schwerpunkt liegt freilich auf dem durch die Berufsfachschule für Musik erteilten Vollzeitunterricht.